JVA NAUMBURG

Städtebauliches Gutachterverfahren

Lage: Naumburg , ehemailge JVA 

Auftraggeber: Stadt Namburg

Zusammenarbeit: Maurice Ihle Architektur und Innenarchitektur

Landschaftsarchitektur: Filon

Status: Gutachterverfahren 3. Preis I 2017 I in Überarbeitung 

ZENTRAL, GRÜN, RUHIG

Ziel des vorgeschlagenen Konzeptes ist die Transformation des Geländes der ehemaligen Justizvollzugsanstalt Naumburg zu einem attraktiven Stadtquartier. In zentraler Lage wird die Isolation des Geländes überwunden, mit der Theaternutzung und den verschiedenen Wohnangeboten wird ein vielfältiges und durchmischtes Quartier geschaffen. Die vorgeschlagene Bebauung orientiert sich in ihrer Maßstäblichkeit an den Stadtvillen den Bürgergartenviertels. Deshalb werden freistehende Einzelhäuser mit durchschnittlich 3 Geschossen vorgeschlagen. 

Die charakteristische Satteldachform der Villen wird durch zurück gesetzte Staffelgeschosse zeitgemäß interpretiert. Genau wie in der Umgebung variieren die Baukörper in Ausrichtung und Geschossigkeit aber untereinander und schaffen dadurch ein abwechslungsreiches Quartier. Die neue Wohnbebauung wird nicht ausschließlich im Süden des Geländes verortet sondern zieht sich bis vor zum Stadtring. Dadurch wird der neue Theaterplatz baulich gefasst und die neuen Stadtbausteine des Quartiers sind auch vom Stadtring ersichtlich und unterstreichen die neue Identität des Geländes. 

Die Theaternutzung samt Vorplatz und Erweiterungsbau wird zum Leitmotiv des neuen „Theaterquartiers“. In direkter Nachbarschaft zum Theater zentral , grün und ruhig wohnen. Jeder Baukörper ist umlaufend von Grünraum umgeben, alle Wohnungen verfügen über Balkone beziehungsweise Terrassen .

Interdisziplinäre Planungsgruppe aus Leipzig   I   mail[at]octagon-architekturkollektiv.net   I   IMPRESSUM

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